Was systemische Therapie bedeutet

In der Systemischen Therapie betrachte ich mit Ihnen immer das gesamte Umfeld, in dem Sie sich gerade befinden. Jeder Mensch ist in unterschiedliche Systeme eingebunden und verhält sich stets in Abhängigkeit davon oder in Bezug darauf. Darüber hinaus gibt es so viele Wirklichkeiten wie Protagonisten. Das heißt, jeder konstruiert sich seine eigene Realität und hat eine eigene Wahrnehmung der Welt. Gemeinsam werden wir in der Systemischen Therapie Ihre Situation aus den verschiedensten Blickwinkeln betrachten und neue Ansichten und Perspektiven suchen, also Ihren Geist in Bewegung setzen, und eingefahrene Gedankenautobahnen verlassen. Die Systemische Therapie ist seit 2008 wissenschaftlich anerkannt und damit den Richtlinienverfahren Psychoanalyse, tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und Verhaltenstherapie gleichgestellt.

Entscheidungskonflikte

Sobald der Wecker klingelt, geht es los: Wir müssen Entscheidungen treffen. In den meisten Fällen tun wir dies, ohne darüber nachzudenken. Sehr viele Entscheidungen laufen automatisiert in uns ab, sonst könnten wir gar nicht funktionieren, denn wir bräuchten viel zu viel Zeit, um über jede einzelne Entscheidung nachzudenken. Die meisten Entscheidungen treffen wir unbewusst. Doch dann gibt es auch diese Entscheidungen, die Menschen nicht treffen (können). Sie fühlen sich von den vielen Unwägbarkeiten und Möglichkeiten überfordert. Sie zweifeln an sich selbst und haben große Ängste, die falsche Entscheidung zu treffen und die möglichen Konsequenzen nicht ertragen zu können. Diese Unentschlossenheit führt oft zu einem verkrampften Verharren in der Situation, die ein Weitergehen unmöglich macht. Es entsteht dann oft ein Gefühl der Ausweglosigkeit und ein emotionaler Zustand, der sehr viel Kraft kostet. Ich entwirre mit Ihnen gemeinsam den Gedanken-Knoten, indem ich Sie dabei unterstütze, das Für- und Wider abzuwiegen, Prioritäten herauszuarbeiten und Risiken besser einzuschätzen, so dass Sie wieder entscheidungsfähig werden.

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Erschöpfungszustand & Burn Out

Wenn das Gefühl aufkommt, dass Sie nicht mehr wissen, wo die Reise hingeht. Dass sie permanent ein Gefühl der Erschöpfung und Überforderung haben. Wenn es Sie nervt, dass sich in Ihrem Leben scheinbar alles wiederholt und Sie trotzdem nicht anders handeln können. Wenn Sie sich wünschen, dass alles besser wird, Sie aber nicht wissen, wie. Sie wissen, Sie haben Lust, Ihr Leben zu verändern und Sie wünschen sich dabei professionelle Unterstützung. Sie möchten Ihr Leben umkrempeln. Vielleicht eine ganz neue Richtung einschlagen. Oder nach stürmischen Zeiten wieder in die Balance kommen. Innere Stärke und Gelassenheit finden. Blockaden erkennen. Ihre Stärken und Ressourcen endlich richtig nutzen. Frieden finden. Zusammen finden wir Ihren ganz individuellen Weg! Denn in jeder noch so schlimmen Krise steckt die Chance auf persönliches Wachstum.

Depression

Viel mehr Menschen als bekannt erleiden im Lauf ihres Lebens eine länger anhaltende depressive Phase oder Depression. Man schätzt heute, dass etwa jeder Dritte einmal davon betroffen ist. Eine Depression kann unterschiedlich stark sein und sich sehr unterschiedlich äußern. Charakteristisch ist vor allem die gedämpfte Stimmung und die geringe Freude und Lebenslust. Oftmals kreisen die Gedanken um ungelöste Probleme, vergangene Entscheidungen, eigene Schwächen, Fehler und Sorgen. Bei einer leichteren Form der Depression kann es mithilfe der Systemischen Therapie gelingen, aus diesem Gedankenkarussel auszusteigen. Dabei hilft es, sich die eigenen Stärken durch ressourcenorientierte Fragen wieder bewusst zu machen, um so neues Selbstvertrauen zu erlangen. Bei schwereren Fällen von Depression sollte jedoch unbedingt ein Arzt und/oder Psychotherapeut aufgesucht werden.

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Angststörung

Angst ist aus evolutionärer Sicht sehr wichtig für unser Überleben. Alle Menschen haben Angst. Ohne Angst vor dem Mammut und der damit verbundenen Ausschüttung von Stresshormonen hätte der Mensch nicht genügend Wachsamkeit und Energie aufbringen können, um vor einer Gefahr wie dieser schnell zu fliehen. Angst beschützt uns also auch. Wenn sie jedoch ein Ausmaß annimmt, das den potentiellen Gefahren nicht mehr angemessen ist, und es die Betroffenen stark in ihrem Leben einschränkt, spricht man von einer Angststörung. Viele Betroffene sind dann nicht mehr in der Lage, ihren Alltag zu bewältigen. Oft sind Angststörungen auch Begleiterscheinungen anderer psychischer Erkrankungen, zum Beispiel einer Depression. Manchmal kommen dazu noch Panikattacken, die heftige köprerliche und psychische Symptome mit sich bringen. In der Systemischen Therapie können Betroffene ihre Selbstwirksamkeit und ihr Vertrauen wieder spüren lernen und so ihre Angststörung überwinden.

Berufliche Weiterentwicklung/Karriere

Ob es um berufliche Neuorientierung geht, die nächste Karriererestufe ansteht oder Sie eine Führungsposition einnehmen möchten: Am Anfang steht immer die Entscheidung und das Wagnis, den nächsten Schritt zu gehen. Dabei spielen neben beruflicher Qualifikationen auch immer Faktoren wie Lebensplanung, Familie und Finanzen eine große Rolle. Ich unterstütze Sie gern dabei, Ihre Kompetenzen und Ressourcen zu entdecken, die Vor- und Nachteile der beruflichen Veränderung abzuwägen und sich auf die neuen Gegebenheiten und Aufgaben optimal vorzubereiten, so dass Sie am Ende eine Entscheidung treffen können, die möglichst viele Aspekte Ihre Lebens in Einklang miteinander bringt.

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Schulangst & schulische Probleme

Social-Media, Whats-App-Gruppen und Youtube spielen heutzutage im sozialen Umgang und im Schulalltag eine größere Rolle als früher. Unsere Kinder sind den Verführungen des Internets schon früh ausgesetzt und müssen lernen, damit einen gesunden Umgang zu finden. Leider werden Whats-App-Guppen auch genutzt, um beispielsweise Mitschüler auszugrenzen. Zudem müssen Kinder anspruchsvolle Aufgaben in der Schule bewältigen. Um in diesem sozialen Umfeld stark sein zu können, benötigen Kinder die Unterstützung der Eltern und ein gutes Selbstvertrauen.

Schnell kann dieses sensible Gleichgewicht aus Anforderung und Lernfreude aus den Fugen geraten und bei Kindern entsteht eine Abneigung gegen Schule oder sogar Schulangst. Dies führt dazu, dass Kinder morgens nicht mehr mit Freude, sondern mit Bauchschmerzen das Haus verlassen, krank werden oder gar nicht mehr in die Schule gehen möchten. In gemeinsamen Gesprächen mit Ihrem Kind und Ihnen finden wir heraus, wo der Schuh drückt, so dass Ihr Kind gestärkt wird und (wieder) gern in die Schule geht.

Liebeskummer

Liebeskummer ist eines der gemeinsten Gefühle überhaupt. Wenn das Herz bricht, durchlaufen wir alle Gefühle wie in einer Achterbahn von totaler Erstarrung, über hilflosen Aktionismus, Wut, Akzeptanz, Verzweiflung und Trauer.

Um dieses Gefühlschaos zu entwirren und die Verletzung zu heilen, braucht es vor allem Zeit, gute Freunde und manchmal auch professionelle Hilfe. Wenn der Liebeskummer nach einer gewissen Trauerphase gar nicht besser wird, kann es sein, dass sich noch tief liegendere Gefühle zeigen, die mit unserem Selbstwert zu tun haben. Dann können Gespräche dabei helfen, den Selbstwert aufzubauen, wieder neue Hoffnung zu schöpfen und positiv in die Zukunft blicken zu können.

Ich helfe Ihnen gerne dabei.

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Hochsensibilität, Hochsensitivität, Hochbegabung

Hochsensibilität ist eine besonders ausgeprägte Begabung zu feiner, intensiver und empfindlicher Wahrnehmung mit den körperlichen Sinnen und führt dazu, dass hochsensible Menschen aufgrund fehlender Filter schnell an Reizüberflutung leiden. Wenn dazu noch eine besondere Empathie für die Gefühle anderer, für Stimmungen und Vorahnungen kommt, spricht man von Hochsensititvität. Hochbegabung kann sich sehr vielfältig darstellen, jedes Talent, sei es in der Musik, im Sport oder zum Beispiel in den Naturwissenschaften, das sehr früh entwickelt wird und weite überdurchschnittlich Fähigkeiten und Interessen hervorruft, kann man als Hochbegabung bezeichnen. Man schätzt, dass etwa jeder zehnte Mensch dazu zählt. Gemeinsam haben alle drei Begabungen, dass sie das Leben nicht nur positiv beeinflussen, sondern den Menschen auch stark fordern. Jeder Sinneseindruck kann stärker wahrgenommen werden. Diese intensive Wahrnehmung führt dazu, dass hochsensible Menschen mehr Informationen aufnehmen können, als Ihnen gut tut. Sie sind quasi ständig damit beschäftigt, sich vor Reizen zu schützen und sich anzupassen. Das führt oft dazu, dass hochsensible Menschen in sich gekehrt sind, emotional instabil werden können, sich oft überfordern oder unter starken Stress-Symptomen leiden. Es geht hier also darum, die besonderen Fähigkeiten auf gesunde Weise leben zu können, sie zu akzeptieren und die eigenen, vielleicht ungewöhnlichen Bedürfnisse erspüren zu können, um gut für sich selbst zu sorgen. Ich unterstütze Sie gern dabei.

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